Im Jahr 1252 kämpfen die Bürger von Köln erneut gegen ihren Stadtherrn, den Erzbischof. Dieses Mal sogar mit Kriegsschiffen und Trebuchets, die auf die Stadt feuern! Der Grund des Streits? Geld! Aber nicht ein bestimmter Betrag, sondern Geld im Allgemeinen. Die Kölner Währung, der Kölner Pfennig, eine Leitwährung in Nordwesteuropa, ist in Gefahr! Das Ganze endet dann in einem Urteilsspruch: Der Kleine Schied genannt
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Blide
Konrad von Hochstaden

Darstellung von Konrad von Hochstaden an seinem Grab im Kölner Dom
Konrad von Hochstaden, Erzbischof von Köln von 1238 bis 1261, war eine Schlüsselfigur in der historischen Schlichtung, dem Kleinen Schied von 1252. Ein fähiger, jedoch polarisierender Herrscher, sah sich Konrad während seiner Amtszeit wachsenden finanziellen Belastungen gegenüber, was ihn zu der umstrittenen Entscheidung führte, den Kölner Pfennig abzuwerten, um Schulden zu tilgen und territoriale Ambitionen zu finanzieren. Dieser Schritt rief heftigen Widerstand bei den Kaufleuten der Stadt hervor, deren wirtschaftliche Interessen von der Stabilität der Währung abhingen.
Der eskalierende Konflikt gipfelte im Kleinen Schied, einer außergewöhnlichen Schlichtung zwischen Konrad und den Bürgern Kölns. Bemerkenswerterweise erklärte sich Konrad bereit, auf Augenhöhe mit der Stadt zu verhandeln – ein bedeutender Moment mittelalterlicher Konfliktlösung.
Der Kölner Pfennig

Hier sieht man einen Kölner Pfennig, geprägt während der Herrschaft von Erzbischof Konrad von Hochstaden.

Das Kölnische Stadtmuseum besitzt sogar einen Comic, der den gesamten Konflikt rund um den Kleinen Schied erklärt. Kannst du die Bliden entdecken, die auf Köln feuern? 🙂

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