Zeitzeugin Rita Burrekoven erzählt im Gespräch vom Zweiten Weltkrieg in Stammheim
Dank meines netten Zuhörers Martin bekam ich Kontakt zu Rita. Rita ist 91 Jahre jung und erzählte von ihren Erlebnissen im Zweiten Weltkrieg, die sie noch gerne irgendwo verewigt sehen wollte, da es nicht mehr viele Zeitzeugen gibt. Das hat sie dankenswerter Weise jetzt in diesem Podcast getan.
Wie war das Leben als Kind in Köln-Stammheim im Norden des Stadtbezirks Mülheim? Wie war der Alltag, wie ging es in der Nachbarschaft zu? Wie war die Schule und vor allem wie war es in einem Abwasserkanal Schutz vor den Bomben zu suchen. Und zu guter Letzt auch: was bekam man als kleines Kind vom Holocaust mit?

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Einstieg in den Kanal
Hier an der Ecke Hofstr./Bonhoefferstr. ist der Kanaleinstieg zu finden, in denen die Menschen in Stammheim im Zweiten Weltkrieg Schutz vor den Bombenangriffen suchten. Typisch Köln: Auf dem Schachteingang standen Baustellenbarken und Baumaterial.





Fort XII in Stammheim
Viel ist heute nicht mehr vom einstigen Fort zu sehen. Einst von den Preußen erbaut und Teil des Kölner Festungsrings, wurde es nach 1918 geschleift, dann aber wieder im Zweiten Weltkrieg reaktiviert. Heutzutage ist es eine Grünfläche. Mehr interessante Infos dazu findet ihr unter: http://www.koelner-festungsbauten.de
Kriegsende in Kestert am Mittelrhein

In Kestert am Mittelrhein erlebt Rita das Ende des Zweiten Weltkriegs. Als Kind war sie aus der völlig zerbombten Stadt Köln aufs Land evakuiert worden.
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Ich kenne Rita Burrekoven gut, auch ihre Kinder. Sie hat viel durchgemacht, war eine Freundin meiner Mutter. Ich glaube, ich habe sie zum letzten Mal beim 85. Geburtstag meiner Mutter gesehen, das war im Jahr 2020.
Ob sie bei der Beerdigung 2024 auch dabei war, weiß ich nicht mehr. Beide, meine Mutter und Tante Rita, wir wir sie nannten, erzählten einiges aus Jugend und Kriesgzeiten
Hallo Elisabeth, danke dir, dass du das geteilt hast. Kann dir nur zustimmen.
Noch einen Nachtrag, nachdem ich alles gehört habe: Gerade die letzte Szene in Israel ist typisch Rita Burrekoven. Ja, sie hat sich schon immer so durchgesetzt und war war direkt
Egal was sie erlebt hatte, sie hatte immer eine postive Lebenseinstellung, daher ist sie noch so fit
Und das Alter: Muss ich nicht lange nachdenken, denn ich weiß, dass sie im ähnlichen Alter ist, wie meine Mutter, die ja 2024 gestorben ist. Und meine Mutter war Jahrgang 1935. Ich gehöre also zur Nachkriegsgeneration, die von Eltern und Großeltern alles gehört hat.